Indianer

Die Indianer lebten schon in Amerika bevor die Europäer wussten, dass es Amerika gab.
1492 segelte Christoph Kolumbus erstmals über den Atlantik. Er wollte einen neuen, kürzeren Weg nach Indien finden. Kolumbus kam aber nicht in Indien an, sondern in Amerika. Er glaubte er wäre in Indien. Deshalb wurden die Menschen, die dort lebten „Indianer“ genannt.
Die „Indianer“ selbst nennen sich anders. Jedes Volk hat einen eigenen Namen. „Sitting Bull“ war der Häuptling der Hunkpapa-Lakota-Sioux.

Als die Europäer nach Amerika kamen, dachten sie, dass das Land ihnen gehört. Sie nahmen sich einfach alles was ihnen gefiel. Die Indianer wehrten sich und kämpften gegen die Europäer, aber sie verloren.

Sitting Bull

Heute leben die Nachfahren der damaligen Indianer in Amerika. Viele leben in sogenannten Reservaten. Dort pflegen sie ihre Kultur und Tradition.

Über die Namen der Indianer hast du in deinem Schulbuch schon etwas gelesen. Wie sehen Indianer aus? Damals wie heute sehen Indianer sehr verschieden aus, es kommt darauf an, zu welchem Stamm sie gehören. Die Häuptlinge der Sioux hatten früher einen Kopfschmuck mit Federn und Perlen auf.

Hier ist ein Bild von Paha Ska, einem der Älteren aus Keystone in Süddakota.

Paha Ska

Früher lebten die Sioux in Zelten aus Tierhaut, heute leben sie meist in Häusern. Die Sioux waren Prärieindianer. Sie lebten in den weiten Graslandschaften Nordamerikas und jagten Büffel. Die Büffel gaben ihnen alles was sie brauchten. Fleisch als Nahrung, Häute für ihre Zelte und Knochen, um damit Werkzeug herzustellen.
Heute gibt es keine Büffel mehr und die Sioux leben ähnlich wie andere Menschen in den USA.