Seite zum Entspannen

Warum ist Entspannung eigentlich gut?

Aufstehen, schnell frühstücken, in die Schule gehen, viel sitzen, Lernen, Fernsehen, Computerspielen, von einem Termin zum anderen hasten – das alles spürt dein Körper und verspannt sich. Manchmal kannst du deshalb vielleicht schlechter Einschlafen oder dich beim Hausaufgabenmachen nicht so gut konzentrieren. Entspannungsübungen helfen dir dabei sich leicht und ruhig zu fühlen.

Es ist wichtig auch mal nichts zu tun oder in Ruhe alleine zu spielen, in den Wald zu gehen oder auf einer Wiese zu laufen.

Wann soll ich Entspannungsübungen machen?

Die Übungen kannst du gut vor dem Ins-Bett-Gehen machen, vor der Schule in der Früh, nach der Schule, bevor du deine Hausaufgaben machst, wenn du dich müde fühlst oder wenn dir gerade langweilig ist.

Entspannung

Augen: Schaue ganz langsam mit deinen Augen nach rechts, dann nach links – so langsam du kannst. Mach das 4 Mal. Mach dann eine Pause und schließe die Augen.

Dann schaue ganz langsam nach unten und nach oben – so langsam du kannst. Mach das 4 Mal. Mach dann eine Pause und schließe die Augen.

Gesicht: Lachen – ziehe deine Mundwinkel nach oben, als ob du lachen würdest, auch wenn dir gar nicht nach Lachen zumute ist. Die Muskeln drücken auf einen Nerv in deinem Gesicht, der das Gehirn austricksen kann: Dein Gehirn meint, du lachst in echt und versetzt dich in eine fröhliche Stimmung.

Ganzer Körper: Gehen wie ein großer starker Elefant (sich schwer fühlen und dabei alle Körperteile anspannen) – fliegen wie ein kleiner, leichter Schmetterling (sich leicht fühlen und dabei alle Körperteile entspannen).

Baum: Stell dir vor du bist ein Baum. Stell dich breitbeinig auf den Boden, hebe deine Arme und strecke deine Finger aus. Du spürst leichten Wind: beweg die Arme so als wären sie Äste, dann kommt ein Sturm und der ganze Baum gerät in Bewegung (auf alle Seiten). Der ganze Baum wird gerüttelt und geschüttelt (deine Beine – die Wurzeln – bleiben aber immer fest am Boden stehen). Der Sturm hört auf, es geht auch kein Wind, aber ein Schmetterling setzt sich auf die Baumspitze. Lächle ihm zu.

Atemübungen

In den Bauch atmen: Leg dich hin. Leg deine Hände auf den Bauch und atme langsam ein. Spür wie sich dabei dein Bauch hebt. Dann atme langsam durch die Nase aus. Zum Schluss kannst du mit einem lauten „ho, ho, ho“ die Restluft ausstoßen.

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